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Bevölkerung Islands

Island und seine Bewohner

Bei Ihrer Island Reise werden Sie bei einer Erkundungstour bemerken, dass viele Teile des Landes menschenleer sind. Nur traumhafte Natur und sonst nichts. Kein Wunder, gut zwei Drittel der über 320.000 Einwohner leben im Großraum Reykjavik.

Mit einem Durchschnitt von etwa drei Einwohner pro Quadratkilometer ist Island das am dünnsten besiedelste Land Europas. Gut vier Fünftel von Island sind unbewohnt, da der Großteil der Bevölkerung in den Flachlandebenen im Süden und Südwesten und auf einem schmalen Streifen an der Küste lebt. Die 103.000 km2 große Insel wurde von irischen Mönchen im 9. Jahrhundert besiedelt. Kurze Zeit darauf folgten Wikinger aus Norwegen unter der Führung von Ingólfur Arnason, der die erste Siedlung in der Nähe des heutigen Reykjavik erbauen ließ, um sich hier dauerhaft niederzulassen. Er war es auch, der einer Bucht, ein wenig westlich der ersten Siedlung, den Namen Rauchbuch – Reykjavik gab.

Die Bevölkerung Islands schrumpft
Bis ins 14. Jahrhundert war der Handel in Island in norwegischer Hand. Ab dem 15. Jahrhundert stiegen auch die Engländer und Dänen ein. Es wurde ein neues, sehr interessantes Handelsgut entdeckt – Fisch. Das stürzte aber viele Isländer ins Verderben, da die Nahrung für den Eigenverbrauch sehr knapp und auch teuer wurde. Dazu kamen Pest- und eine Pockenepidemien, die zig Tausende Isländer töteten. Bei einer Volkszählung Anfang des 18. Jahrhunderts standen rund 3000 der 4000 bewirtschafteten Höfe leer. Das isländische Volk musste viele Qualen durchleben. Beim Ausbruch der Laki-Krater zwischen 1783 und 1784 kam es zu einer großen Hungersnot in Island, wo wiederum Tausende Menschen ihr Leben verloren. Knapp einhundert Jahre später rund um 1870, wanderten viele Isländer nach Amerika aus. Zu dieser Zeit gab es in Island nur drei Städte, in denen fünf Prozent der Bevölkerung lebten.

Aufschwung in Island
Rund um die Jahrhundertwende erlebte Island einen schnellen Aufschwung. Industriebetriebe entstanden und der Fischfang wurde enorm ausgebaut. Immer mehr Menschen zogen vom Land in Richtung Reykjavik. Die Bevölkerungszahl hat sich innerhalb von 100 Jahren von 47.000 auf 79.000 verdoppelt und die Einwohnerzahl stieg von Jahr zu Jahr.

Wichtige Fakten bei einer Reise nach Island
Die Wachstumsrate der Bevölkerung in den letzten 10 Jahre liegt in Island bei 1,7 Prozent. Die durchschnittliche Lebenserwartung für Frauen liegt bei 83.1 Jahren für Männer bei 79.2 Jahren. Die ethnischen Gruppen bestehen zu 94 Prozent aus einer Mischung aus den Nachkommen der nordischen und keltischen Siedler. Rund 80 Prozent der Bevölkerung Islands sind protestantisch.

Egal ob eine Island-Mietwagenreise oder eine geführte Reise durch das Land der Elfen. Wir sorgen dafür, dass Sie auch Kontakt zur isländischen Bevölkerung haben. Egal, ob Wirtin in einem charmanten Gästehaus oder isländischer Pferdezüchter, wohnhaft in einem einsamen Fjord, Sie werden feststellen – die Einwohner Islands sind gastfreundlich und sehr herzlich!