Westfjorde Island weißer Strand

Wann ist es in Island am schönsten?

Island: die beste Reisezeit

Die beste Reisezeit für einen Flug nach Island ist: jetzt. Warum? Ganz einfach: Egal ob Frühling, Sommer, Herbst oder Winter – die größte Vulkaninsel der Welt hat ihren Besuchern zu jeder Jahreszeit viel zu bieten.

In diesem Beitrag verraten wir, wann Vogelliebhaber ihrer Passion am besten nachgehen können, welche Gegend zu den niederschlagsärmsten der Insel gehört und vieles mehr.

Was für Pläne Sie auch für den Urlaub auf Island haben, wir beraten Sie gerne bezüglich der idealen Reisezeit und helfen mit unseren Angeboten bei der Vorbereitung ihrer Reise.

  • Nordlichter entdeckt man am ehesten in der Zeit von Oktober bis März
  • die Hochlandstraßen sind in der Regel im Juli und August befahrbar
  • die Hauptreisezeit für Island liegt zwischen Mitte Juni und Ende August
Wetter & Natur

Vielfalt pur

So wie die isländische Natur ist auch das Wetter auf der Atlantikinsel vor allem eines: vielfältig. Das klimatische Spektrum reicht von angenehm warmen Sommer- bis hin zu nebeligen Wintertagen, die ihrerseits mit ganz eigener Stimmung zu bezaubern wissen.

Mit Kapriolen wie überraschenden Regenschauern, starken Windböen und manchmal sogar Sand- oder Aschestürmen muss stets gerechnet werden.

Grundlegend ist es in der Küstenregion wärmer als im Inland der Insel – wobei der Süden dank des Golfstromes das mildere Klima verzeichnet. Der Nordosten hingegen gilt als trockenere Gegend, da sich die Regenwolken von Süden her meist am Vatnajökull ausregnen.

Nordlichter

Viele begeben sich inIsland auf die Jagd nach dem Nordlicht. Die beste Zeit, um dieses einmalige Himmelsschauspiel zu beobachten, ist das Winterhalbjahr. Mit unserem Angebot „Nordlicht & Wellness“ begleiten wir Sie gerne bei Ihrer persönlichen – und ganz entspannten – Nordlicht-Jagd!

Frühling in Island

Zeit zu erwachen, Zeit zu reisen

Von Mai bis Juni ist im Urlaub in Island prinzipiell mit jeder Art von Wetter zu rechnen. Kräftiger Schneeschauer kann binnen kürzester Zeit in strahlenden Sonnenschein übergehen. Bereits am 21. März sind hier im Norden Tag und Nacht genau gleichlang – und die dunklen Stunden nehmen ab.

Dank der früh einsetzenden langen Tage „erholt“ sich die Natur schnell und lässt den strengen, kahlen Winter rasch hinter sich. In der Gegend um Myvatn erblühen unzählige Pflanzen und die ersten Vögel kehren aus dem Süden zurück.

Die Badegrotten Grjótagjá und Stóragjá laden hier übrigens auch zum Erholen und Relaxen ein, wenn im isländischen Frühling noch Schneeflocken über den See tanzen.

Frühlings-Tipp:

Gerade im Frühjahr zahlt sich ein Ausflug in den Skogafjord besonders aus. Die Gegend gilt als das größte Zuchtgebiet für Islandpferde – und die unzähligen flauschigen Fohlen zaubern jedem Besucher ein Lächeln ins Gesicht!

Sommer

Island-Reise zur Sommerzeit

Von Juli bis August herrscht Hochsaison in Island. Praktisch alle Museen haben jetzt geöffnet, die Busse verkehren in engen Zeitabständen und alle touristischen Attraktionen öffnen ihre Pforten.

Es ist die wärmste Zeit im Jahr und an den Küstenregionen werden etwa 12-15 Grad erreicht – an manchen privilegierten Orten bis zu 20 und mehr.

Während die frühen Sommermonate vor allem mit höchster Niederschlagsarmut punkten, hat auch der September seine Reize: Oft herrscht speziell in der ersten Hälfte des Monats noch ausnehmend schönes Wetter. Dafür flauen die Touristenströme langsam ab und manche Naturhighlights können im „Alleingang“ besichtigt werden.

Sommer-Tipp:

Ende Juni ist die beste Reisezeit für Ornithologen. Island steht bei Vogelliebhabern hoch im Kurs – kein Wunder, beherbergt doch alleine der Myvatn eine unvergleichliche Vielzahl an Entenarten.

Herbst in Island

Farbenfrohe Reisezeit: der Herbst

Ab der zweiten Septemberhälfte wird die ohnehin so bunte Insel zu einem wahren Farbenmeer: Gemeinsam mit den vielfarbigen Lavafeldern, den türkisblauen Seen und den bunten Flechten ergeben die sich verfärbenden Blätter ein unvergleichliches Schauspiel.

Der Herbst ist die ideale Zeit für Fotografen, die in Island besondere Schnappschüsse einfangen wollen. Ein herbstliches Highlight – besonders in ländlichen Gegenden – ist der traditionelle Schafabtrieb.

Neben zahlreichen Gelegenheiten für gelungene Bilder bieten diese fröhlichen Gesellschaften auch die Möglichkeit, Land und Leute besser kennenzulernen.

Herbst-Tipp:

Wer den farbenfrohen Herbst in Island erleben möchte, sollte nicht zu lange warten. Der Winter beendet die kurze, goldene Jahreszeit oft sehr abrupt von einem Tag auf den anderen.

Winter

Winterreise in Island: Zeit für Abenteuer

Gefrorene Wasserfälle, tief verschneite Ebenen, Skitourenrouten, Superjeep-Safaris und anderes:

Der Winter in Island ist weit mehr als dunkel und lang! Während in den südlichen Küstenregionen Temperaturen um 0-3 Grad vorherrschen, wird es im Inland deutlich kälter:

Glitzernde Winterlandschaften laden zu unvergesslichen Ausflügen ein und bieten einmalige Fotomotive.

Winter-Tipp:

Besonders zur Winterzeit bieten die vielen Thermalfreibäder des Landes eine willkommene Abwechslung. Lassen Sie sich nach einem Ausflug in die winterliche Natur in einem der berühmten Hot Pots – etwa in der Blauen Lagune – von wohlig warmem Wasser umspülen und genießen Sie dabei den Blick auf die verschneiten Lavafelder Islands.