TOP 10 Island

Top 10 Sehenswürdigkeiten & Naturwunder in Island

Aus einer Vielzahl von Sehenswürdigkeiten und Naturwundern haben wir für Sie die folgenden TOP 10 ausgewählt:

1. Reykjavík

Die nördlichste Hauptstadt der Erde

Die Hauptstadt Reykjavík ist die am nördlichsten gelegene Hauptstadt der Erde. Reykjavík ist mit rd. 120.000 Einwohnern die größte Stadt Islands. Der Name Reykjavík bedeutet „rauchende Bucht“ (Reykja=Rauch, Vík=Bucht). Dies ist vermutlich auf die dampfenden Quellen im Umland zurückzuführen. Dem Landnámabók zufolge wurde Reykjavík von dem Wikinger Ingólfur Arnarson gegründet. Bis ins Ende des 18. Jahrhunderts bestand der Ort nur aus einigen Bauernhöfen. Heute ist Reykjavík eine aufstrebende Stadt. Insbesondere im künstlerischen und musikalischen Bereich findet man in Reykjavík eine blühende Szene. Künstler wie „Björk“, „Sigur Rós“, „Emiliana Torrini“ und „Of Monsters and Men“ sind bereits über die Grenzen Islands bekannt. Zahlreiche Sehenswürdigkeiten laden zu einem längeren Aufenthalt in dieser pulsierenden Stadt ein.

2. Blaue Lagune

Baden & Wellness in freier Natur

Bláa Lónið (Blaue Lagune) ist ein Heißwassersee der als „Abfallprodukt“ des nahe gelegenen Geothermiekraftwerkes entstand. Das Kraftwerk fördert ein 240°C heißes Gemisch aus Meer- und Süßwasser, aus einer Tiefe von rd. 2 km, an die Oberfläche. Nach der Nutzung zur Stromerzeugung und zum Betrieb eines Fernwärmenetzes fließt das Gemisch in das umliegende Lavafeld. So hat sich dort ein Salzwassersee mit einemTemperaturniveau von 37–42 °C gebildet. Die typisch blau-weiße Farbe entsteht durch Kieselalgen, welche sich im Tiefenwasser befinden. Das Baden in der Bláa Lónið lindert nachweislich Schuppenflechten und andere Hautkrankheiten. Ein Besuch der Blauen Lagune wird zum unvergesslichen Bade- und Wellnessaufenthalt. Sehr empfehlenswert!

Tipp:

Die Blaue Lagune liegt zwischen Flughafen und Reykjavík. Ein Bade- und Wellnessaufenthalt bietet sich also auf dem Weg zum/vom Flughafen an. Gerne beraten wir Sie diesbezüglich.

3. „Golden Circle“

Thingvellir, Geysir, Gullfoss

Der „Golden Circle“ ist ein Klassiker unter den Tagesausflügen ab Reykjavík. Besichtigt wird Þingvellir, Geysir und Gullfoss.

Das alte Parlament Þingvellir liegt direkt am spektakulären Grabenbruch zwischen amerikanischer und europäischer Kontinentalplatte. Þingvellir bedeutet übersetzt die „Ebene der Volksversammlung“. Um 930 n.Chr. wurden hier von norwegischen Wikingern gesetzgebende Versammlungen abgehalten. Þingvellir ist somit eines der ältesten Parlamente der Erde. Im Jahr 1000 wurde die Zugehörigkeit zum Christentum beschlossen, 1944 die Republik Island ausgerufen.

Der „große Geysir“ ist der Namensgeber für alle Geysire, eruptiert jedoch nur noch sehr selten. Zu besichtigen ist sein kleiner Bruder „Strokkur“ (Butterfass), welcher sich gleich neben dem Geysir befindet. Seine Ausbrüche erfolgen relativ regelmäßig im Abstand von 5 bis 10 Minuten. Die heiße Wassersäule erreicht dabei eine Höhe von 25 bis 35 Metern.

Der Gullfoss (gull = Gold, foss = Wasserfall) ist ein Wasserfall des Flusses Hvítá. Seine durchschnittliche Wasserführung beträgt etwa 110 m³ pro Sekunde. Das Maximum bei einer Jahrhundertflut betrug 2.000 m³ pro Sekunde. Der Wasserfall stürzt über zwei Stufen insgesamt 30 Meter in die Tiefe.

Tipp:

Ein Wellnessaufenthalt in der „SPA Laugarvatn Fontana“ lädt zum Entspannen ein. Adresse: Laugarvatn Fontana, Hverabraut 1, 840 Laugarvatn, Lage: an der Straße 37 auf dem Weg zu Geysir und Gullfoss, direkt am See.

4. Westmänner Inseln

Vulkanische Inselgruppe

Die vulkanische Inselgruppe „Vestmannaeyjar“ liegt rd. 20 km Kilometer südlich des isländischen Festlandes undbesteht aus 14 Inseln. Auf der Hauptinsel Heimaey, welche als einzige Insel ständig bewohnt ist, leben rd. 4.000 Einwohner. Ein einschneidendes Ereignis in der Geschichte der Inseln stellte der Vulkanausbruch des Eldfell auf Heimaey im Jahre 1973 dar. Alle Einwohner mussten schnellstmöglich evakuiert werden. Die Lavaströme konnten mit Hilfe von Seewasser gebremst werden. Dadurch wurde weiterer Schaden verhindert und die Sicherheit des Hafens aufgrund des hohen Lavawalles (Windschutz) verbessert. Wanderungen entlang der Küste oder auf den Vulkan Eldfell bieten einzigartige Panoramen. Eine Begegnung mit Papageientauchern ist sehr wahrscheinlich.

5. Farbenfrohe Bergwelt

Landmannalaugar

Der Name Landmannalaugar bedeutet auf Deutsch „die warmen Quellen der Leute von Lands(veit)“. Die farbige Bergwelt ist auf die nahegelegenen Vulkane zurückzuführen. Der Vulkan Bláhnjúkur besteht beispielsweise aus graublauem Pechstein, während die rötlich-braunen Hänge des Vulkanes Brennisteinsalda aus Quarztrachyt oder Rhyolithgestein bestehen. Stellenweise ist aufgrund von Schwefel- und Kalkausfällungen eine graue, bläuliche und weiße Farbgebung möglich. Zusätzliche Farbakzente werden durch grünes Moos und Schneefelder gesetzt. Ein schwarz glänzendes Obsidianlavafeld mit dem Namen Laugahraun vollendet die Farbskala dieser bizarren Landschaft. Berühmt ist der Trekkingweg Laugavegur, welcher von Landmannalaugar über Thorsmörk weiter bis nach Skógar an die Küste führt (Mehrtagestour). Landkarten für kurze Wanderausflüge und aktuelle Wetterauskünfte gibt es in der Trekkinghütte Landmannalaugar bei der Tourismusinformation. Eine Bademöglichkeit in einer natürlichen Heißwasserquelle finden Sie nur wenige Meter vom Trekkingdorf entfernt.

Landmannalaugar
6. Wasserfälle

Skógafoss & Seljalandsfoss

Skógafoss bedeutet „Waldwasserfall“. Er fällt auf einer Breite von 25 Metern rd. 60 Meter in die Tiefe. An der östlichen Seite des Wasserfalls führt der berühmte Trekkingpfad Laugavegur über Þórsmörk bis nach Landmannalaugar. Eine Sage erzählt vom Wikinger Þórólfsson der einen Schatz hinter dem Skógafoss vergraben haben soll. Ein Junge fand die Kiste, konnte aber nur den Griff bergen. Dieser Griff ist jetzt im Museum Skógasafn zu besichtigen.

Der Seljalandsfoss stürzt 66 Meter über die ehemalige Küstenlinie Islands. Dieser Wasserfall liegt wie der Glufrafoss oder Skógafoss unterhalb des Gletschers Eyjafjallajökull, welcher am 20. März 2010 letztmalig eruptierte. Der Seljalandsfoss kann von hinten begangen werden. Nur wenige Gehminuten entlang der Felswand entfernt liegt der Glufrafoss welcher sich in einer halboffenen Schlucht befindet.

7. Halbinsel Snæfellsnes

Gletscher & Nationalpark

Der Name der Halbinsel Snæfellsnes bedeutet „Schneeberghalbinsel“. Der westliche Teil ist ein Nationalpark. Führungen werden von der Nationalparkverwaltung in Hellnar angeboten. Im Süden der Halbinsel können Wanderungen entlang der Küste und in Lavafeldern unternommen werden. Im Norden bringt Sie eine Fähre vom Hafen Stykkishólmur auf die idyllische Insel Flatey, welche als Kulisse für die Fernsehserie Nonni und Manni diente. Blicke auf den Gletscher, Steilklippen bei Lóndranger oder Sandstrände bei Budir lassen diesen Landstrich unvergesslich werden.

Westfjorde Island weißer Strand
8. Wasserfall

Dettifoss

Dettifoss bedeutet „stürzender Wasserfall“. Er ist der größte Wasserfall im Nordosten von Island und im europäischen Vergleich einer der Leistungsstärksten (Kombination aus Volumen und Fallhöhe). Seine Fallhöhe beträgt rd. 45 Meter und die durchschnittliche Wasserführung beträgt rd. 200 m³/s. Umgerechnet ergäbe sich daraus eine elektrische Leistung von 85 MW. Die Wasserfälle Selfoss und Hafragilsfoss befinden sich nur unweit des Dettifoss.

9. Mývatn

Eine traumhafte Seenlandschaft

Der See Mývatn (Mückensee) bekam seinen Namen durch etwas 40 Mückenarten, welche in dieser Gegend verbreitet sind. Jede Mücke hat einen eigenen Schwarmkalender, die wenigsten von ihnen sind jedoch Stechmücken. Der See hat eine Wassertiefe von 2,5 – 6 Metern und liegt 277 m ü. M. Eine Rundfahrt um den See Mývatn bietet die Möglichkeit aus zahlreichen Sehenswürdigkeiten zu wählen: Lavaburgen von „Dimmuborgir“, Ringwallkrater „Hverfjall“, Geothermiegebiet „Námaskarð“, Kratersee „Víti“, Pseudokrater „Skútustaðir“ und die Bademöglichkeit „Mývatn Nature Bath“.

10. Jökulsárlón

Gletscherlagune & Filmkulisse

Jökulsárlón bedeutet „Gletscherflusslagune“ und ist der bekannteste und größte (18 km²) isländische Gletschersee. Er wird durch den Gletscher Vatnajökull gespeist. Der Gletschersee diente bereits als Schauplatz für bekannte Filmproduktionen wie, „James Bond – Stirb an einem anderen Tag“, „James Bond – Im Angesicht des Todes“, „Tomb Raider“, „Beowulf“, und „Batman Begins“. Bootstouren können mit dem Veranstalter „Icelagoon“ unternommen werden.

Gletscherlagune Jökulsarlon Eis am Vulkanstrand
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