lachende Kunden

Eine Landschaft zum Niederknien

Reisezeitraum: Juli 2015

Hallo Herr Pier,

wie bereits angekündigt möchten wir uns gerne nochmals bei Ihnen für die tolle Reise bedanken und etwas ausführlicher berichten.

Bei der Ankunft hat die Übergabe des Mietwagen super funktioniert, auch wenn es ein bisschen gedauert hat. Danach sind wir gleich in Richtung Süden nach Grindavik und haben am Stadtrand im Fahrzeug übernachtet. In Grindvik haben wir ein super nettes Cafe („Bryggjan“) gefunden wo wir vom Inhaber ein tolles, selbstgemachtes Frühstück genossen haben. Sehr nett und authentisch eingerichtet und Ausflugstipps in der Umgebung gab es gleich „obendrauf“.

Aufgrund der Wettersituation haben wir die Route ein bisschen abgeändert und haben am Montag (1. Tag) gleich denGolden Circle (Nationalpark, Geysir, Gulfoss) gemacht. Übernachtet haben wir am Campingplatz neben dem Geysir. Danach ging es weiter über die Hochlandstraße F225 nach Landmannalaugar (mit kurzer Wanderung). Da wir das gute Wetter noch ausnutzen wollten sind wir gleich noch weiter und haben die Laki-Spalte beim Sonnenuntergangbesucht. Hier lernten wir am späten Abend auch erstmals die tiefen Temperaturen des Hochlands kennen. Die nächsten beiden Tage waren leider ein bisschen verregnet, sodass wir Südküste im Schnelltempo absolvierten.

Da das Wetter im Norden stabiler war haben wir uns für eine „Homebase“ in Akureyri entschieden. Von dort aus haben wir die Myvatten Region, Askja (mit Camping in Drekagil) und die Gegend um Husavik & Asbyrgi besucht.

In Myvatten haben wir uns auch – wie empfohlen – frisch geräucherten Lachs besorgt. Wirklich ein toller Tipp, denn so würde man das Räucherhaus nie finden. In Akureyri waren wir 2 mal im Restaurant „Greiffin“ Abendessen – dieses Restaurant hat uns sehr gut gefallen und würden wir auch jederzeit weiterempfehlen. Es ist nicht direkt in der Stadt (Fußgängerzone) aber die Speisen (und Cocktails  ) sind wirklich gut.

Die Strecke Olafsfjördur nach Siglufjördur sollte unbedingt über den Bergpass erfolgen – traumhafte Berge, schöne Wasserfälle und natürlich das unglaubliche „Moosgrün“ entlang der kleinen Bäche. In Siglufjördur haben wir im Kaffi Raudka Mittag gegessen (direkt neben Hannes Boy, da dieses Restaurant geschlossen war). Hier gab es aber ebenfalls tollen Hering.

Beim Bischofssitz Holar fanden wir die Torf-Häuser super schön, sonst gab es allerdings – für uns persönlich – nicht so viel zu sehen. Danach ging es über die Hochlandstraße 35 (teilweise hätte sie sich noch das „F“ verdient) zum Campingplatz bei Hverarvellier wo wir übernachtet haben. Nächsten Tag sind noch kurz in dem Wandergebietunterwegs gewesen, bevor es gemütlich zurück nach Reykjavik ging. Dort haben wir dann noch 1,5 Tage die Stadt besucht und in den gemütlichen Cafes den Urlaub ausklingen lassen.

Wir waren begeistert von der überwältigenden Natur und der unglaublichen Freundlichkeit der Isländer. Das Fahren auf den Hochlandstraßen war unser besonderes Highlight und wird uns noch sehr lange in Erinnerung bleiben. Generell werden wir sicherlich wieder auf die Insel kommen. Vielleicht mal im Winter – in jedem Fall möchten wir uns auch noch den Westen des Landes ansehen.

In diesem Sinne bedanken wir uns nochmals ganz herzlich und wünschen noch eine schöne Woche!

Sandra & Stefan